BIM im Planungsprozess

Gängige Praxis vieler Architekturbüros ist es, noch in der HOAI Leistungsphase 3 - Entwurfsplanungen, Kostenermittlungen nach planungsorientierten Einwertverfahren anzuwenden. Die Ungenauigkeiten dieser Verfahren werden aufgrund von Zeiteffizienz und geringer Datendichte im Entwurfsprozess in Kauf genommen.

Das Gebäudedatenmodell stellt genügend Daten zur Verfügung und ist strukturell geeignet, um Kostenermittlungen nach dem präziseren Mehrwertverfahren bereits in der HOAI Leistungsphase 2 - Vorplanung effektiv durchzuführen. Die intelligente Nutzung des Gebäudedatenmodells in Verbindung mit BuildingOne bietet für Architekten und für Bauherren signifikante Vorteile, sowohl im Bereich Planungssicherheit als auch bei der Entwurfsdokumentation.

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BuildingOne ist ein Werkzeug zur grafischen Ermittlung von Massen und Mengen sowie zur visuellen Nachvollziehbarkeit und Analyse im Gebäudeinformationsmodell. Es eignet sich bestens zum Erstellen von Kostenschätzungen nach DIN 276 und gewerkeorientierten Leistungsbeschreibungen. Alle Ergebnisse lassen sich einfach aus BuildingOne via XML, GAEB, PDF, DOC, XLS, CSV, ODBC an jedes marktgängige Software System übergeben.

In Verbindung mit den Kostenelement-Methoden kann BuildingOne bereits in der Projektentwicklung eingesetzt werden. Hier stehen dem Planer oft nur Raumbeschreibungen des Bauherrn zur Verfügung. Mit BuildingOne und der Raum-Katalog-Methode können Räume in unterschiedlichen Arten mit Kostenelemeten spezifiziert und auf Raumkubuse (Raumstämpel) des Gebäudemodells zugeordnet werden. Somit können zu einer frühen Phase bereits "raumscharfe" Kostenaussagen getroffen werden!

Mit der Weiterplanung (Vor-, Entwurf-, und Genehmigungsplaung) wächst auch das Gebäudemodell in seiner Genauigkeit. Ideal kann auch hier BuildingOne mit den Grobelement- bis hin zur Positions-Methode eingesetzt werden. 

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